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Der ultimative digitale Urlaubs-Knigge*

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Sommer, Sonne, Strand und… ein digitaler Faux Pas nach dem anderen. Vom Büro bis Bali – don’t sweat it, the ponies* have got you covered.

 

Die Vorbereitung

Das Übergabe-Gebot

Wie am besten ALLES aus dem eigenen Kopf an die Kollegen übergeben. ;)? Eine Übergabe ist eine delikate Angelegenheit. Und eine gute Urlaubsübergabe fängt man nicht erst am letzten Arbeitstag an. Also, schon mal zwei Wochen vorher anfangen, alle aktuellen Projekte, Ansprechpartner, Deadlines und wichtige To Do’s während der Urlaubszeit auflisten. Um zu vermeiden, dass Deine Übergabe dann zu einer Aufgaben-Abschiebung wird: Schließ‘ alle Deine Projekte soweit Du kannst ab. Deine Projektpartner sollten ruhig wissen, wer für Dich während Deiner Abwesenheit übernimmt (Name, Position und Kontaktdaten nicht vergessen) und wie viel von Deinen Aufgaben Deine Vertretung tatsächlich auch erfüllt. 😉 Und ganz wichtig: Informiere Deine Vertretung, dass sie Deine Vertretung ist. 😉

 

Checkliste_1_kleiner

 

Der Abwesenheitsassistent

We love Abwesenheitsassistent. <3 Aber es gibt solche und solche….

Schlecht:

„Sehr verehrter Sender, ich bin momentan nicht im Büro. Ihre Nachricht wird nicht weitergeleitet. Wenden Sie sich in dringenden Fällen bitte an….“

Gut:

„Der Mail Server konnte die Server Verbindung nicht verifizieren. Bitte starten Sie ihren PC neu und versuchen Sie diese Mail nochmals zu senden.“

Best:

Frank_Abwesenheitsnotiz_ausgegraut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber mal ernst: Am besten lasst Ihr Euren verehrten E-Mail-Absender schon wissen, wie lange Ihr weg seid (und wo, wenn es irgendwo schönes ist), wer Eure Vertretung ist und wie man diese erreichen kann. Wichtig ist natürlich, dass man nicht gerade den Kollegen als Vertretung benennt, der zur gleichen Zeit im Urlaub ist. Mitdenken ist hier das Motto. 😉

Und der Pro-Tipp: Es gibt nicht nur E-Mail. Stellt sicher, dass auch Euer Skype/ Skype for Business und Euer WhatsApp anzeigt, dass Ihr gerade im Urlaub weilt.

Die Spielregeln (wer darf wann wen wie erreichen?)  

Mögen die Grenzen, an die du stößt, einen Weg für deine Träume offen lassen. Altirisches Segenssprichwort

 

Viele träumen leider davon, Dich trotz Urlaub, phänomenaler Abwesenheitsnotiz und 100 Facebook-Bildern am Strand mit einem „dringenden beruflichen Anliegen“ zu erreichen. Die meisten von uns sind heute durch WhatsApp, Facebook, Instagram, LinkedIn, Xing, Twitter und Skype mit ihren Kollegen oder Kunden verbunden – da gibt es nicht nur lästige E-Mails, die es abzuwehren gilt. Um Deinen Urlaubs-Zen nicht zu zerstören, braucht es eiserne Spielregeln. Deine Kollegen sollten Dich sowieso erstmal in Ruhe lassen, und nur in Ausnahmefällen per Whatsapp anpingen. Ist es so dringlich, dass es nicht bis nach deinem Urlaub warten kann, kannst du dich per Phone schnell zurückmelden.  Bei Kunden: Da darfst Du sie auf dem Channel ihrer Wahl entweder während Deines Urlaubs gekonnt ignorieren, wenn sie Deine Abwesenheitsnotiz gesehen haben oder von Deinem „URLAUUUUUUUUUUUUB“-Facebook Status-Update ableiten könnten, dass Du vielleicht eventuell gerade im Urlaub bist. Oder Du bist charmant und erbarmst Dich und machst einen kurzen Screenshot ihres Anliegens und leitest den an Deine Vertretung weiter. Die soll sich dann proaktiv bei ihnen melden.

Als kleine Sidenote für die Workaholics unter uns: Nach dem Versenden eines solchen Screenshots dann aber wieder schön in den (Business-)Offline-Modus.

 

Die Essentials

Ja, Urlaub ist Urlaub. Wir verbringen alle viel zu viel Zeit vor’m Rechner und  Smartphone… im Urlaub können wir endlich mal wieder abschalten. Zeit für Gespräche. Für das „echte Leben“. Pffft…? Ihr werdet es uns danken:

  • Hat das Hotel Wifi? Wie gut ist es? Seiten wie hotelwifitest.com können helfen.
  • Habt Ihr genügend Ladegeräte, Adapter und Speicherkarten?

Eine ordentliche Wifi-Connection für Urlaubsrecherchen vor Ort, Google-Maps-Downloads oder YouTube-Abende im Hotelbett haben schon so manche Beziehung gerettet. Und so ganz können wir uns die Foto-Prahlerei ja sowieso nicht verkneifen…

 

Endlich Urlaub

#FOMO, #FOBO? Do-whatever-the-f***-you-want-O!

Auch nach dem dreihundertsiebzigsten Artikel über die Vorteile eines „Digital Detox“, eines Internet-freien Urlaubs: Nein, Danke.

 

„Wohin Du auch gehst, gehe mit ganzem Herzen“, sagte schon Konfuzius. Wenn Dein Herz sich danach fühlt, am Paradies-Strand statt auf das Meer, Deine Urlaubsbegleitung oder die heißen Surflehrer auf die Facebook-Timeline mit Nörgel-Regen-Posts aus der Heimat zu schauen: Be my guest.

No #humblebrag

Der #humblebrag. Falsche Bescheidenheit ist die nicht ganz zutreffende deutsche Übersetzung. Am Beispiel lässt es sich besser zeigen: „Oh Mann, habe gerade viel zu viele Schokokekse genascht. Ich muss mich künftig in der ersten Klasse echt besser zusammenreißen… sonst wird mein Modelling-Vertrag noch gekündigt! #LOL“

Wir freuen uns, wenn Ihr im 5-Sterne-Hotel unterkommt. Oder in der VIP-Lounge mit Beyonce abhängt. Oder mit Elton John einen  High Tea trinkt. Natürlich will man das auf Facebook teilen. Dann aber auch bitte mit dem entsprechenden Enthusiasmus – es ist immerhin Beyonce!

 

giphy

Fotos? Fotos!

Wir machen es Euch einfach. Bitte keine:

Sonnenuntergänge. Maximal einer pro Urlaub. Aber NUR, wenn er unglaublich, unbeschreiblich toll war. Etwas, das jeden Abend für jeden Menschen auf diesem Planeten passiert (meistens, jedenfalls), muss nicht täglich auf Facebook zelebriert werden.

 

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Sand/Pool/Pärchen-Füße. Also, ehrlich gesagt: Bitte keine Füße – überhaupt. Füße sind nur in ganz, ganz, ganz, ganz seltenen Ausnahmefällen das schönste Körperteil, das Ihr in ein Foto packen könnt.

 

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Ja, Eure Füße sind halt das, was zufällig eh gerade im Bild ist, wenn Ihr irgendwo am Strand abchillt – aber: „Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen.“ Sagte Hermann Hesse. Und der hat sich bei seinen Strandfotos sicher die Mühe gemacht, einen besseren Blickwinkel als die Fuß-Perspektive zu finden. 😉

 

Fotos vom Grill. Fotos vom Essen. Fotos von Drinks. War es WIRKLICH das beste, tollste, most amazing Food of your ENTIRE life?

 

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Nein? Dann save us the spam. 😉

 

Infinity Pool in Singapur (auf expliziten Wunsch von #Pony4). Und wenn man sich doch mal in Singapur im Infitity Pool wiederfinden sollte, weil man gerade auf dem Rückflug von

 

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Sonst-Wo ist, dann greift Nr. 2 – „No #humblebrag“.

 

Weniger #Selfies. Traut Euch, Menschen wieder Eure Kamera in die Hand zu geben (und sollten sie Widererwartens doch damit wegrennen, seid ihr hoffentlich versichert), damit neben Eurem Schädel auch ein Bisschen Urlaub auf dem Bild zu sehen ist. 😉

 

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Wäre es nicht schöner, wenn der Louvre hier etwas besser zu sehen gewesen wäre?

Und ein kleiner Hinweis zum Thema Fotos allgemein: Hochladen bitte nur, wenn alle auf dem Foto einigermaßen gut aussehen. Und schon gar nicht erst vertaggen, wenn jemand nur ein halbes Auge offen hat oder die angefutterten Urlaubskilos das neugekaufte Kleid von zuhause zu sprengen drohen!

Facebook Live

Für die digital Fortgeschrittenen. Wenn Ihr einen Urlaubs-Live-Stream macht: Good for you. Wenn es aber zehn Minuten Wellenplanschen, drei Stunden Bergwandern oder zehn Stunden Segeln sind: Bad for alle, die es ansehen.

 

Live-Streaming ist quasi die Königsdisziplin der digitalen Inhalte. Es verlangt hohe Aufmerksamkeit beim Publikum und Kreativität, Moderationsfähigkeiten und einen wirklich sau coolen Anlass beim Absender.

 

Und bitte, (handschriftlich!) Postkarte schreiben. 😉

An Eure Kollegen, Freunde, Familie – und an Eure Lieblingsponies*:

42ponies GmbH
Martin-Kollar-Str. 4
81829 München

In diesem Sinne wünschen wir Euche eine schöne Urlaubszeit. 🙂

 

* beim Schreiben dieses Blogposts wurden keine ponies* verletzt – auch wenn wir hier nur No-Go-Beispiele aus den eigenen Reihen gewählt haben. 

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