Neuer Look, neuer Algorithmus, Business Accounts: aktuelle Entwicklungen bei Instagram ⋆ 42ponies* | Ihre Agentur für Kommunikations und digitales Business

Neuer Look, neuer Algorithmus, Business Accounts: aktuelle Entwicklungen bei Instagram

Vonall42ponies 1 Jahr zuvorKeine Kommentare
Home  /  Blog  /  Social Media  /  Neuer Look, neuer Algorithmus, Business Accounts: aktuelle Entwicklungen bei Instagram
Instagram

Instagram – jung, schön, sexy und mit 400 Mio. Nutzern weltweit äußerst erfolgreich. Weltweit werden täglich 80 Millionen Fotos auf Instagram veröffentlicht, die 3,5 Milliarden Likes einsammeln.

Instagram ruht sich allerdings nicht auf seinem Erfolg aus. Vor Kurzem hat der Dienst verkündet, dass es künftig spezielle Accounts für Unternehmen geben wird. Wir haben für Euch die jüngsten Entwicklungen aus dem Hause Instagram zusammengefasst.

Neuer Look

Instagram LogoErst vor Kurzem bekam Instagram ein Facelift. So bunt, wie das neue Logo daherkommt, so clean und modern ist der neue „Look and Feel“ der App. Instagram verkündete, dass mit dem neuen, schlichten Design der App die vielen, unterschiedlichen Inhalte der User in den Vordergrund gestellt werden sollen. Entgegen aller Kritik halten auch wir die neue und aufgeräumte Aufmachung der App für einen absoluten Mehrwert. Aber nicht nur Kleider machen Leute [oder eben Logos die App ;)].

boomerangBei den Tools hatte Instagram ja bereits in den letzten Monaten einiges nachgelegt. 23 in die App eingebaute Filter sind zwar schon ganz schön, für witzige und vor allem animierte Schnappschüsse empfehlen wir euch aber die Schwester-Video-App „Boomerang“. Nutzer können hiermit ihren Posts einen neuen Twist geben. Einmal aufgenommen, springen kurze Bewegungsaufnahmen oder Bilder in Daumenkino-Optik hin und her.

layoutWem einzelne Bilder nicht genug sind, der kann seine Momentaufnahmen mit „Layouts“ in Form von Collagen per Drag’n’Drop zusammenfügen, veröffentlichen oder mit Freunden teilen. So oder so, beide Apps sind in ihrer Handhabung extrem einfach und machen Spaß!

Back to business

Soweit die Veränderungen für die privaten Nutzer. Was aber hat es mit den neuen Business-Accounts auf sich? Neu ist, dass Instagram zukünftig zwischen privaten Accounts und denen von Unternehmen unterscheidet – ähnlich also wie auf Facebook. Eigenen Aussagen zufolge geht Instagram damit auf die Bedürfnisse der rund 200.000 aktiven Werbetreibenden ein (von denen die Mehrheit kleine und mittelständische Unternehmen sind). Auf deren Wunschzettel stehen spezielle Werbe-Tools, um Kunden professioneller anzusprechen. Immerhin 50 Prozent der Instagram-Nutzer folgen bereits mindestens einem Unternehmen auf Instagram. Aktuell gibt es jedoch „Business as Usual“ bei Instagram: Die Unternehmens-Konten sind bis dato nur in den USA, Australien und Neuseeland verfügbar. Für die restlichen Länder plant das Netzwerk den Rollout bis Ende diesen Jahres, so zumindest Instagrams Global Head of Business and Brand Development, James Quarles in einem Interview mit techchrunch. Weitere kleine Einschränkung: Nur Unternehmen, die bereits auf Facebook als solche registriert sind, können einen Business-Account einrichten.

 

Was bringt der Business-Account mit sich?

Analog zu Facebook sind die Instagram-Business-Accounts kostenfrei. Über erweiterte Funktionen wird bislang offiziell noch nicht viel preisgegeben, aber im Netz schon einiges von Nutzern und Bloggern aus USA, Australien und Neuseeland gemunkelt. So wird es einen Call-to-Action-Button geben, über den die Nutzer per E-Mail oder Telefon mit dem Unternehmen in Verbindung treten und Wegbeschreibungen abfragen können. Bisher mussten Unternehmen ihre Kontaktdaten in der Instagram-Bio vermerken. Außerdem wird es, ähnlich wie auf Facebook, Kategorien geben, denen sich Unternehmen zuordnen können. Erweiterte Admin-Funktionen sowie Monitoring-Möglichkeiten erlauben neben Auswertungen zu Instagram Ads und Instagram KPIs wie Likes, Comments oder Video-Views dann auch die Analyse von Nutzerangaben.

Inside Instagram – Instagram Insights

Umfangreiches Monitoring, ganz einfach via App, zeigt, welche Posts besser oder schlechter funktionieren und was in der Zielgruppe relevant ist. Es lassen sich Nutzerparameter (Alter, Geschlecht, Herkunft und Onlinetätigkeit) genauso auswerten wie Parameter für Posts (Reichweite, Interaktion und Impressionen). Influencer-Marketing und die Entwicklung von konkreten Instagram-Strategien werden somit um einiges einfacher. Gleichzeitig können Unternehmen mit den neuen Monitoring-Möglichkeiten leichter „zuhören“ und das in Kampagnen integrieren, was die Zielgruppe gerade am meisten interessiert.

  sdfdf

sfdfdf

 (Algo)Rhythmus ist alles

Eine weitere, nicht ganz unwesentliche Neuerung: Instagram plant, relativ rasch Feed-Algorithmen einzuführen und Inhalte nach Relevanz statt chronologisch auszuspielen. Unter dem Motto „See the moments you care about first“ sollen die Nutzer, bei denen laut Instagram nur noch durchschnittlich 30 Prozent aller Posts im Newsfeed erscheinen, auch lediglich jene sehen, die sie wirklich interessieren. Doch woher will Instagram wissen, was bei uns ankommt? Eine sportliche Aufgabe, wie wir finden, wenn die Algorithmen unabhängig von der Anzahl der gefolgten Accounts und der Zeitzone funktionieren sollen. Allerdings wird sich Instagram sicher das ein oder andere von der Konzernmutter Facebook abschauen. Das Timing hierfür ist noch unklar, erste Tests laufen jedoch wohl schon bei ausgewählten Nutzern. Das A und O ist auch hier wieder einmal Interaktion. Sprich, es werden vor allem Beiträge im Feed prominent platziert, mit denen ihr unabhängig vom Posting-Zeitpunkt viel interagiert. Schmerzgrenze scheint dabei maximal fünf Stunden zu sein. Neu ist auch, dass wir in der Bio des jeweiligen Business-Accounts sehen werden, welche Freunde dieser Marke ebenfalls folgen.

Relevance rules

So what? Was heißt das jetzt alles für Unternehmen? Ganz simpel gesagt werden einige Marken ob der berechneten Irrelevanz ihrer vermeintlich „langweiligeren“ Posts – ähnlich wie auf Facebook – im Instagram-Nirvana verschwinden. Das Gute daran: Unternehmen, die ihrer Fanbase „Relevantes“ zu sagen haben und so mit ihren Posts Engagement, Diskussionen und Reaktionen auslösen, werden sichtbarer. Die neuen Algorithmen sind also eine große Chance für Marken und Dienstleister, sich darauf zurückzubesinnen, nur das zu erzählen, was zielgerichtet ist, den viel beschworenen Mehrwert bietet und so tatsächlich auf dem Screen in der App auch wirklich ankommt.

Wann alle diese Änderungen am Ende auch nach Instagram-Deutschland überschwappen, ist bislang unklar. Wir halten euch auf jeden Fall auf dem Laufenden und beobachten für euch weiter gespannt schon mal die Entwicklung im Ausland. 🙂   

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Category:
  Social Media
this post Bisher 0 x
 000

Antworte

Die Email Adresse wird nicht veröffentlicht