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Branchennews: Snapchat auf der Überholspur

Vonall42ponies 2 Jahren zuvorKeine Kommentare
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Galt Snapchat lange Zeit als Teenie-Hype und wurde gar als Sexting-App verschrien, entwickelt sich die App aus dem Silicon Valley zunehmend zu einer wirklich ernstzunehmenden Social Plattform, vor allem aber zu einer neuen Nachrichtenquelle für die Digital Natives. Der Blick auf die sich stetig weiter entwickelnden Features und den geschätzten Unternehmenswert von 16 Mrd. US-Dollar verdeutlicht den aktuellen Stellenwert des Unternehmens von Evan Spiegel und Bobby Murphy.

Auch wenn Snapchat in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt, kann sich das Unternehmen mit derzeit 100 Millionen Nutzern weltweit und mehr als sieben Milliarden mobilen Video-Views am Tag behaupten. Im Vergleich dazu: Facebook hat mit rund 1,6 Milliarden Nutzer zwar deutlich mehr User, bewegt sich mit acht Milliarden Video-Views am Tag aber in ähnlichen Sphären wie Snapchat. Ist das Spiel des Davids gegen Goliath also eröffnet?

Stories & Snaps – whats new?

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Snapchat ist schnell, unmittelbar, kurzlebig, flüchtig und erweckt den Anschein „irgendwie echt“ zu sein. Spontane Aktionen schlagen die perfekte Inszenierung. Vor allem aber ist Snapchat jung und cool: rund die Hälfte der Nutzer sind laut Schätzungen zwischen 18 und 24 Jahre alt. Dementsprechend gestalten sich auch die Inhalte. Der Fokus liegt auf Bildern und kurzen Videos, die zusammengeschnitten und mit Kommentaren oder Graphiken versehen collagenartig wirken. Diese können an ausgewählte Empfänger gesendet werden und sind nur für kurze Zeit sichtbar, bevor sie dann ganz verschwinden. Damit sind die sogenannten Snaps und Stories so gar nicht wie Facebook-, Instagram- oder Twitterposts, die einmal veröffentlicht die eigene Pinnwand für die Ewigkeit zieren können. Snapchat entzieht sich der ungewollten digitalen Archivierung, indem Snaps und Stories spätestens nach einem Tag, persönliche Nachrichten sogar nach einigen Sekunden verschwinden.

Marketing-Tool zum digitalen Storytelling

Die Empfänger werden zum Wischen, Zoomen und Scrollen aufgefordert und treten so mit den Inhalten zeitnah und ortsunabhängig in Interaktion. Das Besondere ist dabei, dass die Stories nicht in Timelines chronologisch auftauchen, sondern eher in Form von Nachrichten in einem Messenger dargestellt werden. Ein Snap muss aktiv geöffnet werden, sodass das Gefühl eines privaten Chats zwischen Sender und Empfänger entsteht. Es ist vor allem diese Pseudo-Nähe, die Snapchat von anderen Netzwerken unterschiedet. So gilt die App mittlerweile als wichtiges Marketing-Tool, um vor allem die Digital Natives zu erreichen. Und das trotz gewisser Schwächen: Erst nach kleinen Startschwierigkeiten geht die Bedienung leicht von der Hand und auch das Vernetzen mit anderen Snapchat-Nutzern gestaltet sich mitunter schwieriger, als man es von anderen Plattformen gewohnt ist. Dennoch springen die Medienmacher vermehrt auf den Ausprobier-Zug auf. Schillerndes Exemplar für intelligenten Spaß auf der Plattform ist zum Beispiel Richard Gutjahr (richardgutjahr). Von Journalisten, Social Media Managern hin zu Bloggern und Celebrities öffnet sich die deutsche Szene in den letzten Tagen und Wochen immer mehr für Snapchat. Meedia als auch HORIZONT haben jünst Top Ten German Snapchatter Listen veröffentlicht.

Making the most of Snapchat – Snapchat for Business

Mit Snapchat for Business treten Unternehmen, Marken und Celebrities persönlicher und authentischer als bisher mit ihren Fans in Kontakt. Über einen Business Account können Marken in der bunten und irgendwie verrückten Welt der Snaps und Stories mitwirken und Marketingkampagnen um einen hohen Coolnessfaktor erweitern. Unabhängig davon, wer oder was in Snaps und Stories zu sehen ist – seien es Momentaufnahmen aus der Kabine eines Football-Vereins oder in Snaps versteckte Promo-Codes – wirken diese authentisch, unperfekt und vor allem nicht inszeniert. Snapchat stellt also ein wichtiges Tool für das digitale Storytelling dar, das bereits jetzt von Unternehmen wie McDonalds, HBO, Victoria’s Secret, MTV, Coca Cola und Medienhäusern wie CNN, National Geographic oder Cosmopolitan genutzt wird. Aber auch Politiker und Regierungen machen sich Snapchat zunutze, um mit animierten und Emoji gepimpten Fotos ihr zugeknöpftes Image bei den jungen Wählern zu verlieren.

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